Griasmolle Ranzenburg e.V.

Der Schwarzwald ruft!

neues, Jahr neues Glück, die Molle sind zurück!

Von Startschwierigkeiten war beim Saisonauftakt der Griasmolle nichts zu spüren. Dank guter Vorbereitung durch das vorangegangene Häsabstauba waren wir alle in der glücklichen Lage, ein ordentliches und vollständiges Häs bereits griffbereit zu haben. So trafen sich also 36 äußerst gutgelaunte Molle am Busparkplatz, um Ihr Gepäck für die lang ersehnte 2-Tagesausfahrt zu verstauen. Schnell füllte sich der Bus mit den üblichen Erfolgsgaranten: Griasmolle, Getränke und jede Menge Hartwurst sorgten für eine gemütliche Atmosphäre im „Fromm-Tour-Bus“.

Neu in diesem Zusammenhang war auch, dass nun ein Molle am Steuer saß, um die feierwütige Meute mitten durch die Schnee- und Eisüberzogene Landschaft sicher ans Ziel zu bringen. Chris Neubert gelang es, mit einer Menge Cola und einer ebenso großen Menge Geduld sein Molle-Fahrer Debüt mit Bravour zu meistern.Natürlich konnten wir auch wieder Neuzugänge und Gastspringer im Bus mit großem Hallo begrüßen, so eroberten Marlene und Andrea gleich zu Beginn mit Sekt und Uli-Bier die Griasmolle-Herzen. Auch unser allseits beliebter Rätschenwart hatte erstmals „Verstärkung“ dabei.Bis wir schließlich unsere Unterkunft im beschaulichen Örtchen Glatt erreichten, waren wir bereits über 3 Stunden unterwegs, wobei wir einen recht ausgeglichenes Verhältnis zwischen Fahrtzeit und Pausenzeit erreichen konnten... Happy Zeit zum Ausruhen blieb kaum, denn bereits eine Stunde später starteten wir wieder, um im 30 Kilometer entfernten Aichhalden der Einladung der „Erzknabberteufel“ zu folgen.

2010.01.11

Hier waren starke Nerven und vor allem ein dickes Molle-Fell gefragt:  Eisige Temperaturen und feuchter Niederschlag machten uns in der Zeit vor Umzugsbeginn zu schaffen. Unsere aufgrund der Wetterverhältnisse bereits geringe Erwartungen an die Zuschauermassen wurden kurz darauf noch untertroffen. Am extrem kurzen Umzugsweg säumten kaum Zuschauer die Straßen, so reichte uns dieser Quickie auch kaum zum warm werden. Das Aufheizen konnten wir jedoch gleich darauf in der Narrengasse nachholen. In der wohlklingenden Bar „Bauer sucht Frau“ kamen wir in Stimmung. Doch kaum so richtig eingelebt, hieß es auch schon wieder „Schatz, es kommt der Bus, ich muß!!“  Und so stoben die Molle davon - Hatte doch der Zunfti angedroht, Zuspätkommer zurückzulassen.

Aber es wartete ja schon die Jubiläums-NarrenParty in Fischingen auf uns. Im riesigen Zelt hatten wir jede Menge Platz um uns auf Tischen und Bänken auszubreiten, und uns vom dichtbepackten Showtanzprogramm beeindrucken zu lassen. Pünktlich um 0.00 Uhr nachts liefen wir nochmals zur Hochform auf, galt es doch unser Molle-Geburtstagskind Beate hochleben zu lassen! In den darauffolgenden 20 Stunden wurde das Geburtstagslied noch einige Male angestimmt... Als dann der Bus um 2 Uhr nachts wieder losfuhr, waren die meisten nicht böse. Der Rest startete im Hotelfoyer noch eine Sekt- und Schwarzwurstparty - die Spuren waren auch am nächsten Morgen noch deutlich zu sehen.

Am Sonntag morgen freuten sich dann alle wieder auf den großen Jubiläumsumzug in Fischingen. Die nicht endenwollenden Massen an Narren ließen uns auf einen größeren Einsatz als am Vortag hoffen. Da uns der Start jedoch nur auf dem vorletzten Platz vergönnt war, hatten wir am steilen Hang des Aufstellungsplatzes noch jede Menge Zeit - um andere Gruppen zu bewundern, und uns mit Glühwein warmzuhalten. Irgendwann hatte die Warterei ein Ende, und wir rollten laut rätschend das Feld von hinten auf. Nach diesem gelungenen Umzug genossen die Molle die nur noch knapp verbleibende Zeit noch in vollen Zügen, auf den Straßen von Fischingen wurde gesungen, getanzt und gelacht. Ebenso stimmungsvoll und kaum wehmütig war unsere Heimreise; hier wurden nochmals alle Molle-Kräfte mobilisiert und so fuhren wir glücklich und fasnetsbeseelt wieder in Ranzenburg ein. Eine 2-Tages-Ausfahrt also, an die sich alle Beteiligten noch lange gerne erinnern werden!
Darauf ein dreifach-kräftiges:

GRIAS-MOLLE!

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